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Partizipation an öffentlicher Diskussion über die Folgenutzung des Feuerwehr-Areals

Autor: KEx 23.01.2020

Alte SynagogeEvangelische Religionsgruppe der Klassenstufe 10 besucht die Ausstellung des Ideen-Wettbewerbs im Rathaus

Jüdische Spuren sind überall in Bruchsal zu finden, man denke nur an die Stolpersteine oder die Hausinschriften, auch der Wegweiser nach Gurs vor dem Bahnhof erinnert an das fürchterliche Schicksal jüdischer Bürger während der NS-Zeit. Der Umgang mit diesem Kapitel der Stadtgeschichte fordert besonderes Fingerspitzengefühl. Wie soll zukünftig das Gelände der ehemaligen Synagoge, die 1938 völlig niedergebrannt wurde, genutzt werden? Die Nachfolgenutzung des Feuerwehr-Areals beschäftigt die Stadt Bruchsal schon seit geraumer Zeit. Mittlerweile ist die fünfte Stufe des siebenstufigen Verfahrens zur Nachfolgenutzung erreicht – die öffentliche Diskussion über Stärken und Schwächen der Konzepte. Die evangelische Religionsgruppe der Klassenstufe 10 besuchte mit ihrem Religionslehrer Herrn Sehmsdorf diese Ausstellung im Rathaus.

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Zu Besuch in der Sultan-Ahmet-Moschee

Autor: TTh 24.02.2020

2019_06_29 MoscheebesuchWir leben in einer pluralistischen Gesellschaft, in der Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit oder auch ohne Bekenntnis zusammenleben. Deshalb ist es bereits für junge Menschen sehr wichtig, dass man jeweils einige grundlegende Dinge über andere Religionen weiß und die wichtigen Werte von Toleranz und Respekt üben lernt. Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Islam" im Religions- und Ethikunterricht besuchten die achten Klassen Ende Juni die Sultan-Ahmet-Moschee in Bruchsal und wurden dort von Frau Altun, die dort als Dialogbeauftragte und Frauenvorstand fungiert, herzlich begrüßt. Frau Altun empfing die Schülerinnen und Schüler im Jugendraum des Kulturzentrums und führte sie dann in zwei Gruppen durch die Moschee. Im Waschraum erklärte sie die Regeln der Ritualwaschung, die dazu dient, den Schmutz des Alltags wegzuwaschen und sich für das Gebet vorzubereiten. Aufmerksam lauschten die Achtklässler, wie oft es für einen Muslim Hände, Mund, Gesicht, Arme etc. zu reinigen gilt, bevor sie beim Betreten des großen Saals der Moschee nicht schlecht staunten: Wirkt die Moschee in der Industriestraße von außen doch recht unscheinbar, so erstrahlt sie innen in prächtigen Farben.

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