.

Geschichte des SBG

Autor: 02.05.2013


ab 1723Stiftung eines Fonds für die Gründung eines Gymnasiums durch Kardinal Damian Hugo von Schönborn


1753Gründung eines von Jesuiten geleiteten 7-klassigen Gymnasiums durch Fürstbischof Franz Christoph Freiherr von Hutten nach zweimaligen Gesuchen des Bruchsaler Stadtrates in den Jahren 1748 und 1750. Finanzierung zu gleichen Teilen durch Bischof und Stadt, Unterbringung der Schule in alten Schloss, von dem heute nur noch der Bergfried erhalten ist


1773Nach der Aufhebung des Jesuitenordens Zusammenlegung des Gymnasiums mit dem Priesterseminar. Verlegung der Schule in den - heute als Flügel des Finanzamtes wieder aufgebauten - südlichen Teil des Seminargebäudes an des Wilderichstraße


1797Trennung der beiden Einrichtungen. Berufung von Augustinern als Lehrer


1803Aufhebung des Fürstbistums Speyer als Folge der Säkularisation: Übergang Bruchsals an Baden. Fortbestehen der Schule als "katholisches Gymnasium" im Hinblick auf die Zusammensetzung der Lehrerschaft. Beschränkung der Klassenzahl von bisher 7 auf 5 Klassen. Dazu kam noch eine Vorbereitungsklasse


1836Erweiterung der Klassenzahl wiederum auf sieben


1845Verlegung des Gymnasiums in den geräumigen Nordflügel des ehemaligen Seminargebäudes - in dem sich heute der Pfarrsaal der Hofkirche befindet -


1869Umbenennung des 7-klassigen Gymnasiums in Progymnasium


1870Aufhebung des Charakters eines "katholischen Gymnasiums". Einführung der konfessionellen Parität bei der Besetzung der Lehrerstellen


1879Genehmigung des Ausbaus vom Progymnasium zum 9-klassigen Gymnasium auf Antrag der Stadtverwaltung nach vorangegangenen Elterninitiativen


1880Erstes Abitur am Bruchsaler Gymnasium


1902Beginn der Koedukation mit der Aufnahme einer Schülerin in die Sexta


193050-Jahrfeier des 1. Abiturs


1938Die Schule erhält nach ihrem Standort die Bezeichnung "Schloß-Gymnasium"


1.03. 1945

Zerstörung des Gymnasiumsgebäudes und Vernichtung der Bibliothek durch einen Luftangriff


15.2. 1946Wiederbeginn des Unterrichts. Vorläufige Unterbringung im St. Paulusheim


12.01. 1950Provisorische Verlegung der Schule in den wiederaufgebauten Westflügel des heutigen Justus-Knecht-Gymnasiums


30.05. 1951Umzug in das zum Schulhaus umgebaute ehemalige "Reservegebäude" im Stadtgarten, das Fürstbischof von Hutten 1750 als Wasserreservoir mit aufgesetztem Lustschloß erbaut hatte


18.03. 1954Auf Vorschlag des Lehrerkollegiums erhält die Schule nach ihrem gleichnamigen Begründer den Namen "Schönborn-Gymnasium"


1953Gründung des Vereins der Freunde des Schönborn-Gymnasiums Bruchsal


1955Glanzvoller 200-jähriges Schuljubiläum


1966Angliederung eines - ursprünglich für Realschulabsolventen gedachten - dreijährigen Aufbauzuges (Klasse 11 - 13) mit Englisch als einziger Fremdsprache


1967-1976Ausdehnung der Schule auf die Räume der Freiherr-von-Stein-Schule - bis 1951 Sitz der Oberrealschule bzw. Realgymnasiums, später eine Grund- und Hauptschule -


1967Einführung des Neusprachlichen Zuges I - mit Französisch als 3. Fremdsprache - zusätzlich zum altsprachlichen Zug


1978Einführung der neugestalteten gymnasialen Oberstufe in Klassenstufe 12 - Grund- und Leistungskurse statt Klassen


197825-Jahrfeier des Vereins der Freunde des Schönborn-Gymnasiums Bruchsal


1979Auslaufen des Aufbauzuges. Letzte Reifeprüfung alter Art Einweihung eines Erweiterungsbaus für die mathematisch-naturwissenschaftlichen und musisch-technischen Fächer. Doppeltes Schuljubiläum - 225-jähriges Bestehen, 100 Jahre 9-klassiges Gymnasium mit Abitur


1992Einführung eines mathematisch-naturwissenschaftlichen Zuges zusätzlich zu den bestehenden Zügen (altsprachlich und neusprachlich I)


1998Einführung des naturwissenschaftlichen und sprachlichen Profils für alle Klassen anstelle der alten Züge


2004/2005Feier des 250jährigen Bestehens des Schönborn-Gymnasiums


2008Eröffnung der Mensa


  • PDF
  • Sie können diese Seite versenden/ empfehlen
  • Druckversion dieser Seite