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C’est parti! - Es geht los! FranceMobil macht Station am Schönborn-Gymnasium

Autor: TTh 22.01.2019

2019_1 FranceMobil„Wenn jemand auf dem Schulhof parken darf, dann muss er schon etwas sehr Wichtiges transportieren", formulierte ein Schüler der 7. Klasse seinen ersten Eindruck, als er Ségolène Brulot in ihrem Renault Kangoo auf den Hof fahren sah. Er sollte Recht behalten. Brulot transportiert nämlich Begeisterung und innovative Methoden, mit denen sie Schülerinnen und Schülern aller Altersklassen im Rahmen des Projekts FranceMobil die französische Sprache und die französische Kultur näherbringt und Lust auf internationale Mobilitätserfahrungen macht.

Ségolène Brulot, die ein freundliches und modernes Frankreichbild repräsentiert, brachte auch am SBG alle beteiligten Klassen in Bewegung. Zwei sechste und zwei siebte Klassen kamen in den Genuss dieser außergewöhnlichen Sprachbegegnung mit der jungen Französin, die mit ihrer offenen und spontanen Art die Herzen der Schülerinnen und Schüler im Nu eroberte und die Einstellung der Jugendlichen zur französischen Sprache und zur frankophonen Kultur positiv beeinflusste.

Zuerst wurde gewürfelt, dann gehüpft und schließlich gewetteifert. „Ich habe sie sehr gut verstanden, obwohl sie ausschließlich Französisch gesprochen hat und ich erst seit September diese Sprache lerne", so das Fazit einer Schülerin der 6. Klasse. Bei einem Wettspiel, das in entfernter Weise an das bekannte „Twister" erinnert, verrenkten und verbogen sich die Jugendlichen, um als erste die genannten Farben zu berühren. Der Spaß war allen anzusehen, mehrfach wurde noch ein weiterer Durchgang gefordert. Doch Ségolène hatte noch mehr im Gepäck: Frankophone Musik, Rätsel und Bewegung standen im Zentrum der Arbeit mit den siebten Klassen.

Initiiert hat diese Begegnung am Schönborn-Gymnasium StDin Monika Straub, die am Ende des Schultages mit den Veranstaltungen für die einzelnen Klassen sehr zufrieden war und bedauernd hinzufügte: „Es ist schade, dass wir Ségolène Brulot nur für einen Tag an unsere Schule einladen dürfen. Denn ihre interkulturellen Erfahrungen würden auch unsere älteren Schülerinnen und Schüler brennend interessieren. Sie ist in der Normandie aufgewachsen, hat in Freiburg und auf Zypern studiert und ein Jahr in Leipzig gelebt, wo sie ein europäisches Freiwilligen-Jahr in einem sozio-kulturellen Zentrum absolviert hat. Ein solch positives Vorbild für unsere Jugendlichen lässt man ungern einfach so im Renault Kangoo vom Hof brausen."

(K.Ex)

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