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Kennenlerntage der 5. Klassen in Bad Bergzabern

Autor: KEx 30.11.2019

KennenlerntageDas pädagogische Konzept des Schönborn-Gymnasiums sieht neben den Einführungstagen zu Beginn des Schuljahres und der wöchentlichen Methoden- und Klassenlehrerstunde auch einen mehrtägigen Aufenthalt in einer Jugendherberge nach den ersten gemeinsam verbrachten Schulwochen vor. Im Zentrum dieser drei Tage steht die Stärkung der Klassengemeinschaft. Unterstützung erfahren die Klassenlehrerteams hierbei von den mitreisenden Klassenpaten (Klassenstufe 9) und einem Erlebnispädagogen pro Klasse vor Ort.
In diesem Jahr begleiteten Frau Ex und Herr Dotzauer die Klasse 5a, Frau Bergmann und Herr Riese die Klasse 5b, Frau Schönung und Frau Gernet die Klasse 5c und Frau Nasios und Frau Innetsberger die Klasse 5d.

Nach der Ankunft in der Jugendherberge in Bad Bergzabern bezogen die Schülerinnen und Schüler ihre Betten und erkundeten ihr neues Umfeld. Am Nachmittag und am Folgetag nutzte jede Klasse das erlebnispädagogische Angebot, das aus drei Bausteinen bestand: Mit einer großen Menge an Hölzern wurden im Aufenthaltsraum Gebäude errichtet. Hier waren Teamfähigkeit, aktive Zusammenarbeit und Rücksichtnahme gefordert. Einstürzende Türme schulten auch die Frustrationstoleranz einzelner Schüler, doch gemeinsam gelang der Bau einer beeindruckenden Stadt mit über 40 Gebäuden, darunter auch Kirchen, Schulen, einem Schwimmbad und sogar einem Flughafen.

Der zweite Programmbaustein führte die Kinder in den Ortskern von Bad Bergzabern. Bei einer alternativen Stadtralley erprobten sie in Gruppen von etwa sechs Kindern die Wirkung von Gemeinschaft und Zusammenhalt und machten die Erfahrung, dass man sich gemeinsam mehr traut. Im Wald tasteten die Kinder sich im Rahmen des dritten Bausteins an ihre persönlichen Grenzen heran. Die über ein abschüssiges Gelände gespannte Slackline lud zum Balancieren ein und das Abseilen aus 15 Meter Höhe forderte sogar die Mutigsten heraus. Dank der motivierenden Ermutigungen aus den Reihen der Kinder, gelang es den meisten Schülerinnen und Schülern, etwas zu wagen, was sie zuvor nie in Betracht gezogen hätten. Angst zulassen, über sie sprechen und schließlich überwinden sind wichtige Erfahrungen, die die Kinder hier machen konnten. „Es tat mir gut, dass meine Klasse mir etwas zugetraut hat, was ich mir selbst überhaupt nicht zugetraut hätte", so Rebekka (5a). Neben den angeleiteten Aktivitäten blieb den Kindern genug Zeit zum gemeinsamen Spielen im Wald, zum Hüttenbau und zum Bau eines Waldsofas.
Die Paten der jeweiligen Klassen hatten sich vorbildlich vorbereitet und gestalteten das Abendprogramm für ihre Gruppe.
Bei der Abreise waren sich alle Kinder einig, dass sie besser zu einer Klassengemeinschaft zusammengewachsen waren und dass sie sich, selbst wenn es mal Streit gibt, auf einander verlassen können.
(K.Ex)

 

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