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Marc Buhl liest aus seinem Roman 375

Autor: TTh 24.05.2019

2019_05 Lesung BuhlEine GFS im Fach Deutsch bietet mehr Möglichkeiten als man denkt – es muss nicht immer eine Powerpoint-Präsentation sein. Charlotte Bauer, 10c, hat den Autor Marc Buhl zu einer Lesung für alle vier 10. Klassen in die Mensa des Schönborn-Gymnasiums eingeladen. Beeindruckt hatte sie dessen Roman 375, der seinen Anfang im Stasigefängnis Hohenschönhausen nimmt. Der Besuch dieses Gefängnisses steht auch auf dem Programm der Berlinfahrt, die Charlottes Klasse in zwei Wochen unternehmen wird.

Frühjahr 1989: Paul Cremer, 22 Jahre alt, ist einer der letzten politischen Gefangenen im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen. Die Erinnerung an Hannah, seine Freundin, bietet zunächst Halt, doch mit der Zeit schwindet dieser, Akzeptanz und Gleichgültigkeit bestimmen fortan Paul Cremer. Nach seiner Entlassung geht er in den Schwarzwald, ohne je wieder Kontakt zu Hannah aufgenommen zu haben.

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„Augenblick, verweile doch, du bist so schön!“ – ein Theater-Workshop zu Goethes „Faust“ am Schönborn-Gymnasium

Autor: TTh 01.04.2019

2019_03 Theaterworkshop K1Der Gelehrte Faust, dessen unstillbarer Wissensdrang ihn dazu drängt, endlich zu erkennen, „was die Welt / Im Innersten zusammhält", lässt sich in einer existenziellen Krise auf eine Wette mit dem Teufel ein und stürzt in der sich anschließenden Gretchentragödie die junge Margarete ins Verderben. Was kann das jungen Menschen heute noch sagen? Wie sich gerade am Schönborn-Gymnasium herausstellte: eine ganze Menge. Das wohl berühmteste deutsche Drama der Weltliteratur wurde vom Badischen Staatstheater Karlsruhe unter der Regie vom Michael Talke neu auf die Bühne gebracht und in dieser Spielzeit wieder aufgenommen – eine gute Gelegenheit für die Schülerinnen und Schüler der Kursstufe 1 des Schönborn-Gymnasiums, sich mit diesem Drama in einer modernen Inszenierung auseinanderzusetzen. Der Kurs von Frau Dr. Thern bekam darüber hinaus Ende März die Möglichkeit, den Theaterpädagogen Benedict Kömpf an der Schule begrüßen zu dürfen und mit diesem einen interessanten Workshop zu erleben. Nicht nur konnten viele Fragen zur Inszenierung gestellt werden: Warum taucht Margarete bereits im „Prolog im Himmel" auf und schlüpft in die Rolle Mephistos? Warum zeigt Faust nicht nur viele Gesichter, sondern tritt auch in mehreren Personen auf, die alle geschminkt sind wie in einem Stummfilm? Welche Idee steckt hinter der Musik und dem Bühnenbild?

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Thomas Thiemeyer liest am SBG aus seiner Abenteuerreihe "Chroniken der Weltensucher"

Autor: TTh 27.03.2019

2019 Lesung ThiemeyerWozu dient eigentlich die fünfte Tasche einer handelsüblichen Jeans? Mit dieser Frage stimmt der Autor und Illustrator Thomas Thiemeyer die Achtklässler des Schönborn-Gymnasiums auf die Lesung aus dem ersten Band seiner Pentalogie Chroniken der Weltensucher ein. Denn der Abenteuerroman Die Stadt der Regenfresser spielt in eben der Zeit, in der auch die Jeans erfunden bzw. die ominöse fünfte Tasche angenäht wurde: gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit ist ein Journalist mit einer Tasche voller sensationeller Photographien in den südamerikanischen Anden unterwegs. Natürlich wird er verfolgt, natürlich ereilt ihn auf seiner halsbrecherischen Flucht ein Unglück und natürlich wird er von geheimnisvollen Wesen gerettet ...

Mehrfach unterbricht Thiemeyer die Lektüre, um zu erklären, wie ein guter Abenteuerroman geschrieben wird: Man braucht einen Prolog, der Spannung erzeugt, wie eben die Flucht des Journalisten, aber auch einen Protagonisten, mit dem sich der Leser identifizieren kann. In den fünf Bänden der Chroniken der Weltensucher ist das der Waisenjunge Oskar, der von einem exzentrischen Forscher als Assistent angeheuert wird und diesen zur geheimnisvollen Stadt der Regenfresser begleiten soll.

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Fachschaft Deutsch

Autor: root 03.02.2014
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